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Die richtige Werbetafel auswählen: Fallstricke vermeiden

Bei der Gestaltung von Leuchtreklamen stehen Typografie und Beleuchtung oft im Vordergrund, während die Grundplatte vernachlässigt wird. Dabei bestimmt sie als „Leinwand“ der Leuchtreklame maßgeblich Leuchtkraft, Sichtbarkeit und Markenästhetik. Heute stellen wir Ihnen vier gängige Grundplattenmaterialien vor: Acrylglas, PVC-Schaum (Andy-Platte), Polystyrol (PS) und MDF.

1. Was genau trägt die Bodenplatte?

Viele betrachten die Basisplatte fälschlicherweise nur als „Hintergrundplatte“. Tatsächlich ist sie vier Hauptbelastungen ausgesetzt:

Gewicht: Schwere oder große Buchstaben können dazu führen, dass sich die Platte mit der Zeit durchbiegt oder verzieht.

Windlast: Außenschilder wirken wie Segel und sind bei starkem Wind einem immensen Druck ausgesetzt.

Hitze: Längere Einwirkung von Hitze durch die Lampen kann dazu führen, dass minderwertige Paneele vergilben und spröde werden.

Witterung: UV-Strahlen zersetzen Kunststoffe, während Feuchtigkeit Holzwerkstoffe zerstört.

Letztendlich geht es bei der Wahl einer Basisplatte darum, die richtige Lebensdauer für Ihre spezifischen Umgebungsbedingungen auszuwählen. Es gibt kein universelles Material; entscheidend ist, es an Ihre Installationssituation anzupassen.

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2. Analyse der vier gängigen Grundplatten

(1) Acryl: Der König der Lichtdurchlässigkeit

Vorteile : Sorgt für eine gleichmäßige Lichtstreuung und einen erstklassigen Hintergrundbeleuchtungseffekt. Die Oberfläche ist hart, kratzfest und leicht zu reinigen. Hochwertiges Acrylglas bietet hervorragende Witterungsbeständigkeit und vergilbt voraussichtlich 3 bis 5 Jahre lang nicht.

Ideal für: Hinterleuchtete Schilder in Innenräumen, Schaufenster von Boutiquen und Anwendungen, die eine hohe Lichtdurchlässigkeit erfordern.

(2) PVC-Schaum (Andy Board): Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis für den Außenbereich

Vorteile : Es wiegt nur halb so viel wie Acryl und reduziert dadurch die statische Belastung. Es ist hochgradig wasserdicht, außergewöhnlich plan und ermöglicht nahtlose Verbindungen. Außerdem ist es kostengünstig und schwer entflammbar.

Nachteile: Weicher als Acryl, daher kratzempfindlich.

Ideal für: Außenwerbung an Schaufenstern. Es ist die zuverlässigste und kostengünstigste Wahl für großformatige Schilder und feuchte Klimazonen.

(3) Polystyrol (PS): Eine kostengünstige Alternative

Eigenschaften : Geringere Lichtdurchlässigkeit als Acrylglas, schlechte UV- und Witterungsbeständigkeit. Es ist zudem spröde und neigt bei Stößen zu Rissen.

Ideal für: Temporäre Schilder für den Innenbereich, Ausstellungsstücke oder extrem knappe Budgets, bei denen eine kurzfristige Nutzung akzeptabel ist.

(4) MDF (Dichteplatte): Die wirtschaftliche Wahl für den Innenbereich

Eigenschaften: Die günstigste Option. Es ist leicht zu verarbeiten und hält Schrauben gut, ist aber sehr anfällig für Wasser, Feuchtigkeit und Sonnenlicht.

Ideal für: Ausschließlich für trockene, kurzzeitige Innenräume, wie z. B. temporäre Ausstellungsdisplays in Einkaufszentren, Ausstellungen und Beschilderungen in Innenräumen.

3. Praktische Empfehlungen

Für Schilder im Außenbereich wählen Sie PVC-Schaum (Andy-Platte) : Nicht weil er der beste ist, sondern weil er die stabilste Gesamtleistung bietet.

Für optimale Lichtdurchlässigkeit wählen Sie Acryl : Ideal für Anwendungen, die erstklassige Lichteffekte erfordern.

PS und MDF sind ausschließlich für den Innenbereich bestimmt : Verwenden Sie sie niemals für Schilder im Außenbereich.

Vernachlässigen Sie nicht die Konstruktion und die Abdichtung: Die Grundplatte bestimmt nur die Hälfte der Lebensdauer; die andere Hälfte hängt vom Stahlrahmen und der Abdichtung ab.

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Ein Leuchtschild ist das Aushängeschild eines Geschäfts, die Sockelplatte sein Gerüst. Die richtige Wahl sorgt für drei bis fünf Jahre sorgenfreie Nutzung. Eine Fehlwahl führt zu kostspieliger Demontage, Neuinstallation und Betriebsunterbrechungen. Ein gelungenes Leuchtschild beginnt immer mit der passenden Sockelplatte.

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